, Kathriner Rolf

Masterplan Freiraum Wissensquartier

Gespräch zwischen der Stadt Winterthur, Vertreten durch Cristina Perea, Projektleiterin Stadtraum und Architektur und Lea von Moos, Projektleiterin Raumentwicklung und dem Quartierverein Wildbach, Langgasse und Umgebung

Information zum Masterplan Freiraum Wissensquartier

Am 10. April 2024 wurden wir vom Quartierverein Wildbach-Langgasse und Umgebung zum Informationsgespräch bezüglich dem Masterplan Freiraum Wissensquartier eingeladen. Frau Christina Perea und Frau Lea von Moos begrüssten uns sehr freundlich und gaben uns einen guten Einblick in den Prozess und die Ideen der Stadt. 

Ausgangslage ist der zusätzliche Bedarf an Ausbildungsplätzen der ZHAW. Man geht heute davon aus, das bis 2040 die ZHAW 8’000 neue Studierende haben wird. Diese Studierende benötigen Räume. In der Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040 ist sind für die Entwicklung der Hochschulstandorte drei Gebiete definiert. Die Sulzer Stadtmitte ist heute ausgebaut und eine weitere Entwicklung aktuell nicht möglich. Im Gebiet St. Georgen stehen weiter Entwicklungsschritte an und der grösste Wachstum für die ZHAW wird in unsem Quartier stattfinden, das als Wissenquartier und damit eines der sechs Schwerpunkträume, definiert ist. Hier kann und soll die ZHAW wachsen. 

In dieser Veränderung ist die Gestaltung der Freiräume ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt in unserem Quartier und soll mit der erweiterung der ZHAW Gebäude mitentwickelt werden. Ausgangslage ist die heutige Situation im Quartier. Die Freiräume wie z.B. Viehmarkt, Zeughauswiese oder der Adlergarten, sind heute alleinige "Inseln" im Quartier und für Fussgänger nicht optimal verbunden. 

Im Richtplan wurde für die Weiterentwicklung bereits die notwendige strategischen Leitplanken festgehalten:

Als Vision der Umsetzung dieser Leitplanken steht das folgende Bild von Winterthur 2040. Darin ist ersichtlich, dass die Freiräume neu über Fussverkehr Teppiche verbunden werden sollen und somit einfach und ohne Gefahr durch den Verkehr erreichbar werden. Auf dem heutigen Teuchelweiherplatz soll die ZHAW ihr neues Schulgebäude erhalten, aufgestockt auf der Tiefgarage. Die heutigen beiden Zeughauswiesen sollen die durch den Bau wegfallende Freifläche kompensieren und Platz für den Zirkus und andere grossveranstaltungen bieten. Weiter soll die Zeughauswiese als eigentlicher Stadtpark umgestaltet werden und der Bevolkerung und vor allem dem Quartier einen Mehrwert bieten wo man sich treffen, spielen oder einfach nur Entspannen kann. 

Der nächste Schritt in richtung der Vision ist die Umsetzung des Masterplan. Aber was ist eigentlich ein Masterplan? Ein Masterplan ist ein informelles Planungsinstrument. Mit einem Masterplan können stadtplanerische Strategien entwickelt und Handlungsvorschläge erarbeitet werden. Das Verfahren zur Aufstellung eines Masterplanes ist rechtlich nicht definiert, daher kann ein Masterplan sehr frei zur Entwicklung stadtplanerischer Lösungen herangezogen werden und ist damit ein sehr gutes mittel, innerhalb kurzer Zeit Lösungsvarianten zu Entwickeln. 

Ziele des Masterplanes sind:
- Gesamtkonzept für die Gestaltung öffentlicher- und Freiräume, die klimaangepasst ist.
- Aufzeigen, wie die fragmentierten Freiräume des Gebiets durch den Frei- / öffentlicher Raum vernetzt werden können.
- Aufzeigen der Qualitäten des öffentliche-/ Freiraums mit und ohne Veranstaltungen.
- Erstellung eines Masterplans, mit wichtigsten Massnahmen und Strategie für die künftige Umsetzung des Projekts.
 
Der Masterplan wird durch ein Studienauftrag erarbeitet. Die Entwicklung und Ergebnisse werden regelmässig den Projektauftraggeber der Stadt vorgetragen. Als Auftrag und Input sind die folgenden Folien kommuniziert worden:
1. Im Fokus steht der Perimeter von der Technikumsstrasse zum unteren Deutweg und Mattenbachstrasse:
 
2. Konzept für die Zeughauswiese:
3. Ein Blick auf die Eigentumsverhältnisse
Ein Blick auf die Eigentumsverhältnisse zeigt, dass eine Quartiersentwicklung nur mit der Zusammenarbeit zwischen Private, Kanton und Stadt funktioniert. Nur ween alle Zusammenarbeiten und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, kann etwas gutes Entstehen, welches für die Zukunft bestand hat.
4. Ein Auszug aus den Themenfelder
5. nächster Entwicklungsschritt. Vom Freiraumkonzept zum Masterplan
6. Projektorganisation - Wer wirkt mit von der Stadt
 
7. Zeitschiene des Prozess
Die konreten Fragestellungen zum Masterplan sind folgend noch einmal zusammengefasst:
 
 
 
 
 
Nach dieser Information der Stadt konnten wir als Quartierverein unsere Input der Stadt abgeben. Wir hatten vom Quartierverein die Möglichkeit, direkt an der Generalversammlung unsere (anwesenden) Mitgliederinnen und Mitglieder zu ihren Wünschen, Sorgen und Ideen zum Freiraum Wissensquartier abzuholen. Die gesammtelten Inputs haben wir als Antwort der Stadt abgegeben:
 
 
Wir vom Vorstand des Quartierverein Wildbach-Langgasse und Umgebung, möchten uns für die Information und die offenen und transparente Diskussion mit der Stadt zu diesem Thema herzlich Bedanken. Gerne nehmen wir Feedback von unseren Mitglieder über das Kontaktformular oder auch persönlich entgegen. 
 
Vielen Dank
Rolf