, Bericht

Samichlaus

De Samichlaus isch da

Samichlaus

Aus seinem etwas unförmig wirkenden Sack zog der Samichlaus dann tatsächlich eine Gitarre heraus. Und wusste sie auch zu spielen. Da staunte Gross und Klein!

Doch der Reihe nach: 2025 übernahm ein neues Team die Organisation des Samichlaus-Anlasses. Das Wetter war uns gnädig gestimmt: Es war nicht allzu nass und auch nicht allzu kalt.

Kurz vor 15.00 Uhr trudelte eine freudig-aufgeregte Kinderschar bei der Eschenberg-Hütte ein. Das Feuer brannte, die Tische waren festlich dekoriert und die Kinder stürzten sich auf den Orangenpunsch, die Schöggeli und die Fruchtcaramels (etwas weniger auf die Spanischen Nüssli), den Erwachsenen wurde ein Glühwein oder ein Punsch kredenzt  – und dann begann das Warten auf den Samichlaus.

Er chunnt!, hiess es nach einer ewig langen Viertelstunde endlich, und der Chlaus schritt heran, schön gewandet, mit beeindruckendem Bart und in Begleitung von Schmutzli und Esel Jakob. Er liess es sich nicht nehmen, alle Kinder reihum persönlich zu begrüssen. Die Kinder durften in die Mitte kommen, ein Versli aufsagen oder dem Samichlaus eine Zeichnung schenken und ihr Säcklein und einen Schläckstängel entgegennehmen.

Alle zusammen sangen wir Es chrüücht es Schnäggli im Kanon, bevor der Chlaus dann eben zur Gitarre griff und eine griechische Melodie zum Besten brachte, die man einem Chlaus so gar nicht zugetraut hätte. Bald darauf musste er weiterziehen, um weitere Kinder zu beglücken.

Nun ging das grosse Schmausen los. Wie man an gerösteten Marshmallows, zwischen zwei Petit Beurres eingeklemmt, Spass haben kann, wird mir zwar ein Rätsel bleiben, aber tatsächlich hatten nicht nur die Kinder Spass daran. Es begann schon einzudunkeln, als die letzte Familie ihre Würste verzehrt hatte und das mitgebrachte Picknickgeschirr wieder einpackte. Mit einem herzlichen Tanke villmal! machten sie sich durch den Wald auf den Heimweg.

Für das OK: Barbara Hebeisen

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